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Donnerstag, 18. September 2014

I'm not with the dumb

Hi mates, how are ya?

Es ist lange her, als ich das letzte Mal einen Blogeintrag gemacht habe! Ich war etwas mehr beschäftig diese Tage.
Ich habe euch bereits vom Dienstagnachmittag erzählt, jedoch noch nicht vom Abend.
Ja, ich bin noch zu meinem Bier gekommen! Wir trafen uns am anderen Ende des Corso und sind in eine sehr beliebte Bar namens Stayne (oder so?) ein Bier trinken gegangen. Wir gingen ins Gebäude, liefen rum, bis uns ein Platz passte, setzten uns hin als wir bemerkten, dass wir eigentlich unter freiem Himmel sitzen. Da es genug warm war, fanden wir das toll und blieben dort.

Am Mittwochabend haben wir (meine ganze Klasse, bestehend aus ca. 10 Köpfen) uns mit unserer Englisch-Lehrerin zum Dinieren verabredet. Raphael, der einzige Brasilianer in unserer Klasse, organisierte uns einen Tisch in einem Deutschen Restaurant neben dem Hafen. Bevor wir uns trafen, sind Simon, Stephan und ich noch zur Shelly Beach spaziert und chillten dort am Strand. Simon war sogar so mutig und ist ins Wasser. Es ist momentan echt noch sehr kalt... Mit seinem neuen Spielzeug seiner Kamera schoss Simon viele Fotos. Ich will mir auch noch eine kaufen, da ich mit dem Handy und der Gopro nicht genug habe. Er hat seine für 300 Dollar ergattert, nicht schlecht wie ich finde.
Auf dem Weg zum Restaurant kaufte ich mir oberknallig-pinke Flipflops von Billabong. Sie sehen echt klasse aus und habe sie für einen super Preis ergattert.
Im Restaurant angekommen mussten wir uns erstmal erleichtern, da sie dort Heizstangen auf volle Power eingestellt hatten. Im Verlaufe des Abends war das dann doch noch angenehm so. Die meisten bestellten sich einen Cheese Burger, da er an diesem Abend nur 10 Dollar war. Einige Mädchen assen Salat, unsere Lehrerin ass Lachs und Stephan bestellte sich einen Topf voll Muscheln, welche er nicht ganz alleine verschlang.
Nach dem sättigenden Abendessen und den herzerwärmenden Gesprächen mit unserer Lehrerin haben wir (Simon Stephan und ich) uns noch ein Eis gegönnt. Es war ein Ben&Jerrys Eis für 8 Dollar zwei Kugeln! Das Eis war erste Sahne.
 
 

 







 
 
 






Dienstag, 16. September 2014

Oh happy day!

Lieber Computer, Liebe Tastatur

Zur Schule kann ich heute nichts spezielles berichten, ausser vielleicht meine spezielle Begegnung in der Pause. Stephan stellte mir ein Spanier vor (ich hab den Namen schon wieder vergessen, aber irgendwas mit Jose...). Jedenfalls als er sich vorstellte, konnte ich den ganzen Satz kaum verstehen, da er ein echt sehr starker spanischer Akzent hat und auch sehr schnell spricht. Stephan und ich haben uns im Klassenzimmer noch darüber lustig gemacht, dass er kaum zu verstehen war.
Als die Schulstunden vorüber waren, informierte sich Stephan bei einem unserer Lehrer, was Surfer normalerweise unter den Surf-Anzügen tragen. Er empfahl ihm jedenfalls keine Boardshorts, da der Surfanzug ja eng ist. Wir kamen auf den Schluss, das für Jungs Unterwäsche doch am geeignetsten ist. Für Frauen einfach am besten das Bikini. Zusammen mit Conny sind Simon, Stephan und ich zu einem Thai-Take-Away gegangen, um unsere Mäuler zu stopfen. Ich bestellte mir Grilled-Rice mit Chicken. Der Reis schmeckte sehr stark nach grilliertem Fleisch. Gut war es trotzdem!
Zum Futtern setzten wir uns auf eine Bank draussen, immer in Obhut wegen den Möwen, da die hier sehr frech sind. Ich konnte schon ein paarmal beobachten, wie eine flinke Möwe jemandem den letzten Bissen Pizza oder das Sandwich klaute. Das ist echt sehr ärgerlich!
Wir beschlossen gemeinsam die Bibliothek in Manly zu besuchen, um (wer hätte es gedacht) ein Buch auszuleihen. Lesen legt uns unsere Lehrerin sehr ans Herz. Kann sie verstehen, ich glaube das bringt echt viel. Ich lieh mir zwei Bücher aus und eine DVD. Das mit den DVD's finde ich auch ziemlich klasse. Sich dort eine Mitgliedskarte zuzulegen ist by the way gratis, was ich auch sehr gut finde.
Conny verabschiedete sich von uns nach dem Bibliotheks-Besuch, doch wir verabredeten uns für ein Bier heute Abend (geil). Simon hat sich auch verabschiedet und Stephan und ich sind shoppen gegangen. Wir waren zwar nicht oft beieinander doch meistens im gleichen Laden. Er liess sich mehrere Boardshorts zur Seite legen. Ob er schlussendlich welche gekauft hat, finde ich morgen hoffentlich raus.
Ich habe mir nur ein paar Socken gekauft, nachdem ich einige Bikinis anprobierte. Mir ist eben aufgefallen, dass ich nur etwa fünf Paar Socken mitgebracht habe... Wer hätte damit gerechnet, dass ich hier kalte Füsse haben werde?!
Nach meiner kleinen Shoppingtour besuchte ich noch das Fitnesscenter. Ich schwitzte mich trocken und bin nach Hause.
Auf dem nach Hause Weg habe ich leider herausgefunden, dass ich unter der Woche keine Büsse nach Manly habe von meinem Zuhause aus! Wie ätzend ist das denn? Ich muss meine Gastmutter fragen, ob das sein kann. Hoffentlich gibt's ein Bier für Linda heute Abend...

Montag, 15. September 2014

Homesick

Liebe Menschen im All, Liebe Menschen auf der Erde

Mein Wecker hat mich heute nicht aus dem Schlaf gerissen. Mehr als eine halbe Stunde zuvor bin ich aufgewacht und habe ein bisschen auf meinem Handy rumgedrückt. Eigentlich wollte ich noch aufstehen, um meine Hausaufgaben zu machen, war dann aber doch zu faul dazu. Lange studierte ich rum, was ich der Lehrerin für eine Ausrede auftischen soll. Ich entschied mich für "I didn't do my homework". Ganz einfach. Ihr hat das dann aber nicht so gefallen...
Ich kleidete mich, machte meine Runde im Bad, bin in die Küche und stopfte ein Müsli in mich hinein. Die süsse Indie wachte auch auf und kam ganz verschlafen und verknittert aus ihrem Häuschen hinaus und streckte sich. Indie schläft seit eh und jeh draussen. Keine Ahnung, was ich davon halten soll. Dass sie aber den ganzen Tag draussen im Garten sein kann, finde ich hingegen wunderbar.
Zurück in meinem Zimmer habe ich meine Linsen in die Augen geschmissen, meine letzten Sachen zusammengepackt und bin aus dem Haus. Gemütlich, mit Musik auf den Ohren mit der Sonne, die über die Häuser schielte bin ich zur Bushaltestelle spaziert. Dort traf ich wie immer auf Olivia und Tanja. Sie sprechen aber häufig Schweizerdeutsch miteinander... *grummel*
Ich antworte immer auf Englisch. Bha.
Im Schulzimmer angekommen erblicke ich Simon auf dem Balkon, er kommt strahlend auf mich zu... Wir haben eben gestern Abend herausgefunden, dass er Fränzi, Marco, Domi, Nici und Linda auch kennt... Hach, wie klein die Welt doch ist.
Die Schulstunden sind einigermassen schnell vorbei. Fürs Mittagessen holten wir uns wieder Sandwiches und setzten uns (heute mit Meltem, sie ist neu in unserer Klasse, da sie das Level gewechselt hat) an den Strand. Conny kam später auch noch dazu, sie hatte sich Sushi geholt. Verdammt! Sushi wäre besser gewesen als mein Sandwich.
Fürs nächste Mal!
Am Nachmittag hatten wir mehr oder weniger Self-Study... Was auch ziemlich schnell vorbei ging. Ich konnte gut konzentriert arbeiten.
Mein Tag endet mit einem Steak, Salat, Kartoffeln und Tomaten. Zum Dessert hat Alana einen Kuchen gebacken. Boah war der geil ich sags euch...

Sonntag, 14. September 2014

Zwei auf einen Klatsch

Liebe Menschen, Liebe Tiere, Liebe Pflanzen

Gestern (Samstag):
bin ich ziemlich spät aufgestanden. Eigentlich ist das auch überhaupt nicht mein Ding! Normalerweise bin ich um 9.00 wach. Um 11.00 bin ich in die Küche und Roger zeigte mir dann, wie ich die Waschmaschine benutzen kann. Ich holte all meine schmutzigen Klamotten und warf sie hinein.
Am Abend bin ich mit Conny, Simon, Stephan und Mattia Sushi essen gegangen, in der gleichen Sushi-Bar wie letzten Donnerstag. Es war wieder einmal köstlich.
Mattia ist ein Italienier, 29 und etwas sehr scheu. Sein English war nicht sehr gut, weshalb er sich nicht sonderlich an unseren Gesprächen beteiligte. Er hat uns nach dem Abendessen verlassen.
Wir sind noch in eine Bar neben dem Wharf ein Bier trinken gegangen. Ich und Conny nahmen ein Löwenbräu! Haha...

Sonntag:
Für den heutigen Tag habe ich mit Conny, Stephan und Simon verabredet, um Sydney zu besuchen. Simon sagte leider ab, seine Füsse tun noch weh von der Wanderung am Samstag. Ich konnte ihn sehr gut verstehen! Wegen dem Fitness mit dem Personal Trainer am Freitag konnte ich gestern und heute kaum Laufen. Es waren nicht einfach nur Schmerzen... ich konnte wirklich mich kaum auf den Beinen halten! Zum Glück hat mich Conny immer abgestützt, sonst wäre ich einige Male umgefallen... Heute geht's aber besser als gestern.
Nun, ich will mich nicht weiter beklagen.
Wir nahmen die Fähre in Manly und genossen die wundervolle Aussicht. Wir sahen das Opern-Haus vom Schiff aus, welches wir nachher noch von  Nahem begutachteten.
Als wir vor dem Opernhaus standen, bekam ich schon etwas feuchte Augen... Als ich klein war und der Film "Nemo" herauskam (ich weiss es noch ganz genau) habe ich immer gesagt: "wenn ich gross bin, will ich mal nach Sydney!" und nun bin ich echt hier...
Ich. kann. es. nicht. glauben.
Deshalb die feuchten Augen.
Von innen war das Opernhaus etwas eine Enttäuschung... Aber ich habe ja nicht alles gesehen, von dem her.
Als wir unsere Runden um das Gebäude gemacht hatten, sind wir in die Stadt spaziert. Es war schon ein lustiges Gefühl, inmitten diesen Hochhäusern zu stehen.
Ich hatte echt einen tollen Nachmittag mit diesen zwei. Wir hatten interessante Gespräche zusammen und am Abend war ich echt müde. Bin jetzt froh, in meinen vier Wänden zu sein mit einem müden aber guten Gefühl.












Freitag, 12. September 2014

Papageien

Liebes Internet-Tagebuch

Um 5.30 Uhr hat mein Wecker angefangen zu grummeln... Ehrlichgesagt, hatte ich keine grosse Mühe, aufzustehen. Ich habe mich angezogen, etwas gefrühstückt und habe meine neuen Vans angezogen. Mein Wetter-App sagte mir gutes Wetter voraus! Dem war leider nicht so... den ganzen Vormittag hat es geregnet.
In der Morgenstille bin ich zur Bushaltestelle gewackelt und wartete auf den Bus. Ganz. Alleine.
Ich hatte eine Verabredung mit dem Fitness-Trainer namens Nathan. Nach dem Umziehen in der Mini-Umkleidekabine bin ich zum Empfang. Ein echt gutaussehender Mann begrüsste mich mit einem festen Händedruck... "You have to be Linda, right?" Jaa, die bin ich. Wir füllten gemeinsam einige Papiere aus, als er mich dann zum Laufen zwingt. Er brachte mich echt ins Schwitzen.
Das Schlimmste war das Muskeltraining... Mit 7kg Hanteln musste ich stehend so in die Knie, ohne die Versen zu heben. Ich kam mit meinem Popöchen bis fast zum Boden, der Kleine war ganz schön beeindruckt. Von denen machte ich 3x 12. Er pushte mich noch ganz gut zu anderen Übungen und versuchte mir am Schluss noch ein Personal-Training aufzuzwingen. Ich fände es echt cool, so zu trainieren, denn ich war im Nachhinein ganz schön geschlissen.
Wir kamen auf den Schluss, wenn ich das Gefühl habe, nicht mehr weiter zu kommen eine halbe Stunde Personal-Training für 50 Dollar zu nehmen. Vielleicht werde ich das machen.
Am Anfang des Trainings fragte er mich, wo ich mich von einer Skala von 1-10 sehe. Ich sagte ihm, ich würde mich auf einer 6 sehen und gerne bis etwa 9 kommen. Der liebe Nathan empfiehlt mir, jeden Tag zu kommen. Doch das ist mir echt zu heftig.
Duschen, Abtrocknen, anziehen und ab in die Schule!
Mittlerweile hat es etwas aufgehört zu regnen.
Am Mittag war es etwas stressig, Stephan und Simon hatten sich für einen Spaziergang, organisiert von der Schule, angemeldet und hatten deswegen nur 25 Minuten Mittag. Wir kauften uns wie immer Sandwiches und verabschiedeten uns dann von einander.
Alleine bin ich noch in diverse Shops gegangen. Die haben dort echt eine coole Mode... Ich kaufte mir Nagellackentferner und weissen Nagellack, welcher ich mir vorhin draufklatschte. Sieht echt gut aus!
Zur Feier des Tages habe ich mir auch noch ein Eis gegönnt, mit einem TimTam drauf!
Als ich nach Hause wollte, habe ich mich zuerst noch etwas an den Strand gesetzt. Auf einmal kamen viele weisse Vögel über mich und landeten direkt hinter mir. Alles riesen Papageien mit einem gelben Schweif auf dem Kopf! Ich war so fasziniert, dass ich meinen offenen Mund nicht mehr zukriegte. So viele Papageien! Ihr könnt sie auf den Fotos sehen. Eine kleine süsse Möwe ist auch zu erkennen.

Heute Abend werde ich ausgehen, ich habe mich mit Simon, Conny, Anina, Nina und co. verabredet, um zusammen in einen Club zu gehen in Sydney. Das wird echt aufregend. Morgen Nachmittag werde ich Sydney zusammen mit Nina erkunden. Morgen ist auch ihr Geburtstag. Für Sonntag habe ich mich mit Stephan verabredet, auch wir wollen Sydney angucken.






Mittwoch, 10. September 2014

Sushi! Surfing! Shoes!

Guten Tag ihr Menschen da draussen

Zur Schule heute gibt's nicht viel zu erzählen. Den Bus habe ich heute auch pünktlich erwischt.
In der Schule haben wir uns über Essen unterhalten. Wir sind schnell auf einen gemeinsamen Nenner gekommen: Italienisches Essen und Käse im Allgemeinen.
Wir beschlossen, nächsten Donnerstag alle gemeinsam in ein Italienisches Restaurant zu gehen um zu dinieren. Es war ebenfalls noch Thema, was wir an uns speziell finden momentan. Ich überlegte einen kurzen Moment...
Ich habe kein Heimweh! Normalerweise, wenn ich schon irgendwie nach Italien in die Ferien fahre fühle ich mich die ersten paar Tage sooo grauenvoll. Aber hier gings mir bis jetzt immer sehr gut. Das liegt bestimmt daran, dass ich keine Erwartungen hatte und eigentlich lieber Zuhause geblieben wäre. Aber ich habe das Paradies gefunden. (Danke Michi *zwinker*)
Stephan, Simon und ich haben uns für Sushi entschieden heute Mittag. Wir haben das schon letzten Dienstag mal besprochen gehabt. Der Sushi-Schuppen war etwa 1 Minute Gehweg von unserer Schule entfernt. Andere Male in der Schweiz habe ich mich nicht getraut, viele Sachen zu probieren... doch dieses Mal habe ich richtig zugeschlagen. Insgesamt habe ich fünf Teller gegessen und schlussendlich 18 Dollar bezahlt. Das ist viel weniger, als ich in der Schweiz bezahlt hätte... und es war echt gut! Wir haben uns sehr amüsiert und genossen das Sushi echt. Nachdem wir bezahlt hatten und uns gefragt haben, ob Trinkgeld wohl Pflicht ist (wissen wir immer noch nicht), sind wir an den Strand. Wir zogen unsere Schuhe aus, Stephan zögerte doch einen Moment. "Aaaah com'on, we're here for having fun", sagte er zu sich selber und zog sie dann doch aus. Das erste Mal seit ich hier bin, habe ich einen Fuss ins Wasser gesetzt. Das Wasser war sehr kalt. Der Sand ist sehr fein und zum Spazieren hatte er eine angenehme Temperatur. Wir spazierten einmal den ganzen Strand runter und wieder rauf und plauderten ein wenig. AUF ENGLISCH. Leute auf Englisch. Echt erste Sahne.
Es dauerte nicht lange und meine Lippen brannten wieder. Die Sonne hier unten ist sehr aggressiv, wegen den Ozonlöchern. Wir sind ca. 40 Minuten rumgewatschelt, als ich sie wieder zur Schule begleitete. Sie wollten ihre Hausaufgaben in der Schule erledigen. Ich mache sie lieber Zuhause.
Da ich seit ich hier bin mit meinen Wanderschuhen rumwatschle beschloss ich, ein paar Turnschuhe zu kaufen. Ich habe noch meine TOM's dabei, für die ist es aber noch zu nass am Morgen. Ich durchstöberte viele verschiedene Shops, bis ich mich für die Vans unten auf dem Bild entschieden hatte. Sie waren sehr teuer, jedoch immernoch günstiger als in der Schweiz würde ich behaupten.
Ich war noch im Billabong (sollte euch bekannt sein, Kleidermarke) dort hatten sie eine grosse Auswahl an Ganzkörper Badeanzüge fürs Surfen. Aufs Surfen freue ich mich so dermassen, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen! Es sieht so wahnsinnig geil aus, wenn die ihre Wellen reiten. Das will ich auch können! Zum Glück habe ich mich fürs Surf-Weekend eingeschieben nächste Woche.
Da die Sonne so krass im Gesicht brennt, bin ich endlich Sonnencreme kaufen gegangen. Sie hatten eine grosse Auswahl an Nivea, kaufte jedoch eine Marke, die ich nicht kannte. Mit Absicht natürlich, da ich mal deren Zeugs ausprobieren will. Es kann ja nur gut sein. Es ist Sonnenschutzfaktor 50 und riecht nach Kokosmilch. Wundervoll.








Meine ersten Versüche mit der GoPro

Hallo liebes Internet

Heute habe ich es ohne Probleme zur Schule geschafft. Ausnahmsweise.
Der Schultag zog sich ziemlich in die Länge...Wir schrieben einen Vorbereitungs-Test, nur um zu sehen, wo wir standen. Als ich den Test fertig geschrieben hatte, bin ich eingeschlafen... Mein Gewissen hat mich aber noch pünktlich geweckt. Ups! Hoffentlich hat das niemand bemerkt. In der Pause lachte mich Stephan deswegen aus, denn er hatte es genau gesehen.
Ich schrieb mich für das Surf-Weekend ein fürs nächste Wochenende und für den Trip zu den Blue Mountains am Samstag, zusammen mit Conny, Simon und Stephan. Aufs Surfen freue ich mich schon wahnsinnig.

Nach der Schule fand ein BBQ statt bei der Shelly Beach, welches von den Surfern offeriert wurde. Mit Stephan und Simon verabredete ich mich um 16.30 Uhr, damit wir zusammen dort hin gehen konnten, da das BBQ um 17.00 Uhr beginnt.
Ich musste noch ein paar Schulsachen organisieren, so dass ich mich auf den Weg zum Humphreys machte. Musik-hörend durchstöberte ich die Regale, als mir jemand auf die Schulter tippt. Stephan steht vor mir: "I'm so happy that we found you!" - "Oh my gosh why? Whats happening?"
Stephan fand heraus, dass das Barbie bereits um 15.00 Uhr begonnen hatte.
Ich fand das echt nett von ihnen, dass sie mich suchten! Ich glaube wieder an das Gute im Menschen. Zackig lief ich zur Kasse und bezahlte meine drei Stifte.
Wir liefen der Küste entlang zur Shelly Beach. Wir machten einige innige Stopps, da wir fasziniert waren von den Profi-Surfern, die sich gerade auf den Wellen bewiesen. Es zog ein starker Wind, doch die Sonne war heiss und brannte auf unseren Wangen. Wir wurden von einigen Joggern überholt. Ich habe noch nie so viele Jogger gesehen wie in Manly! Der Anteil beträgt bestimmt 50% Joggern bei Manly Beach. Wir sahen einige Tierchen, unterhielten uns über die lustigen Geräusche der Vögel und genossen die Sonne.
Von weitem sahen wir eine riesige Gruppe Menschen um einen riesen Grill stehen. Einige blonde Surfer Boys stachen hinaus. Ich wurde sofort von einem angequatscht. Er fragte mich aus und bat mir Essen an. Er war sehr freundlich und wir schossen sogar zusammen ein Foto (siehe unten). Ich verstand ihn kaum, da er sehr Slang-mässig sprach. Ab und zu durchzog meine Nase ein kleiner Weed-Geruch, welchen ich aber im Verlauf des Abends nicht mehr roch.
Die Wurst war gut (ich hatte drei Würste) zum Trinken wurde uns aber nichts angeboten.
Monica, welche ich am ersten Tag kennenlernen durfte, war auch da. Auch wir schossen zusammen ein Foto. Sie stellte mir ihr guter Freund Dani vor, welcher sich als sehr guter Tänzer entpuppte. Wie könnte es auch anders sein, als Südamerikaner? Ihn könnt ihr auch auf den Fotos erkennen. Er ist der, mit dem gestreiften Oberteil. Er hat mir auch noch ein paar coole Tipps für meine GoPro gegeben, da er selbst eine besitzt.
Als die Sonne unterging, wurde es schnell sehr kalt. Ich zog meinen Pulli und meine Schuhe wieder an und verabschiedete mich langsam. Mit Musik auf den Ohren lief ich alleine retour zur Bushaltestelle.